Donnerstag, 18. Dezember 2014

Nachtrag aus dem Herzgebirge

Es ist mal wieder an der Zeit die Tscheschen-Lobhudelei anzustimmen. Das vergangene Wochenende führte mich ins Grenzgebiet in nebelige Höhen bei Zinnwald. Natürlich war der Ausflug zu den Tschechen Tagesordnungspunkt höchster Priorität. Ein gepflegter Spaziergang zum Mückentürmchen stand an.Verschwommene Kindheitserinnerungen von heißen Sommerwanderungen durch waldkranke Landschaften wollten aufgefrischt werden.

Das Mückentürmchen im Waschküchenkostüm. Wegen der Aussicht kann ja jeder kommen.
Heiß war es dieses Mal nicht doch der Wald schien prächtig erholt. Offensichtlich bezogen sich das Versprechen mit den blühenden Landschaften auch auf Gebirgswälder. Doch der eigentliche Höhepunkt kam sicher erst in der trockenen Gaststube auf uns zu. Tschechen - ihr seid die Größten. Danke, dass ihr mich hieran immer wieder auf's Neue teilhaben lasst.

Gulasch, Knödel, Pivo - die heilige Dreifaltigkeit


Dienstag, 16. Dezember 2014

Weihnachtsschlemmerei, Klappe, die erste

Die Jahresendgeflügelnaschtage liegen in greifbarer Nähe, da versucht auch die Mensa mitzuhalten und legt vor. Andererseits: Netter Versuch und nichts für ungut, aber Schuster bleib bei deinen Leisten. Das sollte zu übertreffen sein.

Samstag, 6. Dezember 2014

Frisch gelesene Bücher: Die Tribute von Panem. Flammender Zorn

Ja es wird spürbar weniger mit den launigen Kritiken schöngeistiger Literatur von meiner Seite. Dies liegt hauptsächlich daran, dass ich aktuell jede kostbare Leseminute an die Mathematik verschenke. Offizielle Kritiken hierzu folgen zweifellos. Doch bei aller Streberei musste selbstredend ein Buch sein. Im jährlichen Rhythmus flatterte nun der letzte Schlag der über alle Maßen erfolgreichen Teenagerdystopie in meine Hände. Wie ich an dieser Stelle nun mehr als einmal kundgetan hatte, lag es in meinen Augen hauptsächlich an dem Schluss, den die Autorin wählen würde, welchen den Wert dieser Trilogie ausmachen würde.



Und, wer hätte es gedacht - das Ende ist furchtbar. Kitschig und blumig blickt die Protagonistin nach vollbrachter Weltenrettung in den Sonnenuntergang. Schade. Jedoch irgendwo auch vorhersehbar. Aber man wird ja noch hoffen dürfen wenn es um kompromisslose Dystopien geht. Denn was auch immer den gegenwärtigen Trend für dieses Genre anfeuert, (sehr lesenswert hierzu!) es muss natürlich ein kulturell verdaubares Thema bleiben und nur den Kitzel des Verderbens liefern. Wir wollen ja keinen ernsthaft vergnatzen oder zum Nachdenken über das Bestehende anregen. So kurz vor Weihnachten schon gar nicht. Und dennoch. Wer eines der wenigen der Bücher lesen möchte, die die Jugend gegenwärtig antreibt, sollte hier zuschlagen. Und Freunde Tempelhofs sollten die Vorlage zum Film eh intus haben. 

Freitag, 28. November 2014

Wie alles begann...

Gestern war Wandertag, oder Exkursion wie wir Studenten sagen dürfen. Und wohin exkursierten wir? Natürlich nach Berlin, genauer, ins Deutsche Technikmuseum. Hier zeigte uns Horst Zuse, der Sohn des großen Konrad Zuse, wie alles seinen Anfang nahm. Das digitale Zeitalter begann in einer "guten Stube" in der Wrangelstraße. Hier zimmerte Konrad mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern in mühevoller Kleinarbeit den Z1 zusammen. Den ersten Computer der Welt. Ein wahrlich beeindruckendes Stück Mechanik!

Mittwoch, 26. November 2014

Morgen ist Tonicstag

Ja, man möchte es kaum glauben, aber was dort geheimnisvoll vor sich hin blubbert ist nicht etwa eine neue Honigwodka-Kreation, nein, es handelt sich hierbei um Tonic. Das geht ganz schnell und erstaunlich unkompliziert. Selbstverständlich schmeckt es auch um Welten besser als die überzuckerte Plörre die man uns sonst unter diesem Namen andreht.



Wer jetzt neugierig geworden ist, kann das Ganze morgen in der gewohnten Schankwirtschaft ausprobieren. Gern auch mit Gin ergänzt. Denn schließlich wollen wir in diesen trüben Novembertagen keinesfalls vergessen, dass laut dem unsterblichen Douglas Adams

85% aller Zivilisationen hätten einen Drink erfunden, der genauso klinge wie "Gin and Tonics" (jynnan tonnyx, gee-N’N-T’N-ix, jinond-o-nicks, chinanto/mnigs, tzjin-anthony-ks ...), jedoch immer ganz anders schmecke, wirke und auch aus ganz anderen Dingen bestehe. Einer sei z.B. nur temperiertes Wasser, ein anderer haue Kühe von Weitem um, u.s.w.  

Samstag, 22. November 2014

Karlovy Vary

Nach Nottingham, Riga, Ljubljana, Kolobrzeg u.v.a. nun also die Mutter aller Kurorte. Nett hier. Auf eine gewisse Art. 

12 Quellen sonderbar schmeckende und eine altbekannt süßliche. Wir hatten sie alle. Schön dass sie daraus kein Bier machen.

Auch wenn durch die große Anzahl an Gefolgsleuten des aktuell größten Weltverbrechers der Anschluss an die Krim nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint.


Freitag, 21. November 2014

Überraschungstrip 2014

Eine kleine, aber feine Tradition ist es seit einigen Jahren, dass ich mich mit der Liebsten abwechselnd mit Reisen beschenke. Dieses Mal werde ich überrascht.
Nun, Hbf tief, tschechische Waggons - der Verdacht erhärtet sich. Dieser goldene Moment ist es wert, Regeln über den Haufen zu werfen. Böhmisches Fassbier auf Schienen während des Sashadans. Ist das schön. Wohin mag es nur gehen?

Donnerstag, 20. November 2014

Sehr charmant, H&M

Mütter bleibt die 0 demnach verwehrt?! Bin mir sicher, es lag nur an der fehlenden Etage, dass die Abteilung "alte Säcke" nicht ermöglicht wurde. Und dass die Kinder in eurem Geschäft immer älter werden steht zwar außer Frage, aber 170 ist dann doch ein wenig vermessen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Kann losgehen!

Samstag, 15. November 2014

Komfort kommt fort

Die wohl dämlichste Investition in der gesamten Geschichte der Hundheit.