Dienstag, 13. Januar 2015

Schaufenstergeschichte

Selbstverständlich kann man auch tausende Lampions quer durch Berlin verteilen und sich dann an deren eher suboptimaler Leuchtkraft erfreuen. Man kann Mauerfall wie Wiedervereinigung aber auch mittels minimalistischer Installationen der Schaufenster Weddinger Ramschläden würdigen. Ein Stück Keramik namens DDR für 5,- im Schatten eines brüderlich vereinnahmenden "Deal-or-no-deal"-Quaders - kann man Geschichte besser vermitteln?! Ich denke kaum.



Ein Teller sagt halt mehr als 1000 Worte ... 

Sonntag, 11. Januar 2015

WOSP

Lange Jahre war ich bei diesem altehrwürdigen Ereignis nur mit halber Seele dabei. Schließlich war ich zu diesem Zeitpunkt schon meist in der Tretmühle des anderen altehrwürdigen Events. Seit ich nun aber hiervon befreit bin, kann ich mich mit voller Energie der "Großen Weihnachtshilfe" widmen. So klebe ich mir Herzen auf die Brust, begrüßte die vertraute Polonie im neuen Jahr und befleißige mich einmal mehr in der Disziplin, das Ereignis möglichst zungenkrampfarm auszusprechen: Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Übern Berg

Da stapft man friedlich in totaler Stilligkeit den letzten Berg des Jahres hinauf. Und was erblickt das Auge auf des Bobiks Spitze? Dra Tschachen mat nam Lagafauar. So hat mans gern Gipfelbuch und Spitzenwurst mit meinen aktuellen Lieblingstschechen. Schöner Abschied von einem abwechslungsreichen Jahr.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Angekommen an der Jahresgrenze

Nach kurzem Zwischenstopp im schönen Elbforenz endlich angekommen im diesjährigen Restaurant am Ende des Jahres - Volary. Noch ein Selbstgebrautes dann geht es morgen zum Bobik hoch. Mal schauen wie es von dort oben aussieht.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Wintergrillen

Wie könnte diesem Eisbär geholfen werden? Genau mit einem zünftigen Grillabend!



Dementsprechend laden wir wieder am kürzesten Tag des Jahres um den astronomischen Winter zu feiern. Sieben Uhr vor der Baiz.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Nachtrag aus dem Herzgebirge

Es ist mal wieder an der Zeit die Tscheschen-Lobhudelei anzustimmen. Das vergangene Wochenende führte mich ins Grenzgebiet in nebelige Höhen bei Zinnwald. Natürlich war der Ausflug zu den Tschechen Tagesordnungspunkt höchster Priorität. Ein gepflegter Spaziergang zum Mückentürmchen stand an.Verschwommene Kindheitserinnerungen von heißen Sommerwanderungen durch waldkranke Landschaften wollten aufgefrischt werden.

Das Mückentürmchen im Waschküchenkostüm. Wegen der Aussicht kann ja jeder kommen.
Heiß war es dieses Mal nicht doch der Wald schien prächtig erholt. Offensichtlich bezogen sich das Versprechen mit den blühenden Landschaften auch auf Gebirgswälder. Doch der eigentliche Höhepunkt kam sicher erst in der trockenen Gaststube auf uns zu. Tschechen - ihr seid die Größten. Danke, dass ihr mich hieran immer wieder auf's Neue teilhaben lasst.

Gulasch, Knödel, Pivo - die heilige Dreifaltigkeit


Dienstag, 16. Dezember 2014

Weihnachtsschlemmerei, Klappe, die erste

Die Jahresendgeflügelnaschtage liegen in greifbarer Nähe, da versucht auch die Mensa mitzuhalten und legt vor. Andererseits: Netter Versuch und nichts für ungut, aber Schuster bleib bei deinen Leisten. Das sollte zu übertreffen sein.

Samstag, 6. Dezember 2014

Frisch gelesene Bücher: Die Tribute von Panem. Flammender Zorn

Ja es wird spürbar weniger mit den launigen Kritiken schöngeistiger Literatur von meiner Seite. Dies liegt hauptsächlich daran, dass ich aktuell jede kostbare Leseminute an die Mathematik verschenke. Offizielle Kritiken hierzu folgen zweifellos. Doch bei aller Streberei musste selbstredend ein Buch sein. Im jährlichen Rhythmus flatterte nun der letzte Schlag der über alle Maßen erfolgreichen Teenagerdystopie in meine Hände. Wie ich an dieser Stelle nun mehr als einmal kundgetan hatte, lag es in meinen Augen hauptsächlich an dem Schluss, den die Autorin wählen würde, welchen den Wert dieser Trilogie ausmachen würde.



Und, wer hätte es gedacht - das Ende ist furchtbar. Kitschig und blumig blickt die Protagonistin nach vollbrachter Weltenrettung in den Sonnenuntergang. Schade. Jedoch irgendwo auch vorhersehbar. Aber man wird ja noch hoffen dürfen wenn es um kompromisslose Dystopien geht. Denn was auch immer den gegenwärtigen Trend für dieses Genre anfeuert, (sehr lesenswert hierzu!) es muss natürlich ein kulturell verdaubares Thema bleiben und nur den Kitzel des Verderbens liefern. Wir wollen ja keinen ernsthaft vergnatzen oder zum Nachdenken über das Bestehende anregen. So kurz vor Weihnachten schon gar nicht. Und dennoch. Wer eines der wenigen der Bücher lesen möchte, die die Jugend gegenwärtig antreibt, sollte hier zuschlagen. Und Freunde Tempelhofs sollten die Vorlage zum Film eh intus haben. 

Freitag, 28. November 2014

Wie alles begann...

Gestern war Wandertag, oder Exkursion wie wir Studenten sagen dürfen. Und wohin exkursierten wir? Natürlich nach Berlin, genauer, ins Deutsche Technikmuseum. Hier zeigte uns Horst Zuse, der Sohn des großen Konrad Zuse, wie alles seinen Anfang nahm. Das digitale Zeitalter begann in einer "guten Stube" in der Wrangelstraße. Hier zimmerte Konrad mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern in mühevoller Kleinarbeit den Z1 zusammen. Den ersten Computer der Welt. Ein wahrlich beeindruckendes Stück Mechanik!

Mittwoch, 26. November 2014

Morgen ist Tonicstag

Ja, man möchte es kaum glauben, aber was dort geheimnisvoll vor sich hin blubbert ist nicht etwa eine neue Honigwodka-Kreation, nein, es handelt sich hierbei um Tonic. Das geht ganz schnell und erstaunlich unkompliziert. Selbstverständlich schmeckt es auch um Welten besser als die überzuckerte Plörre die man uns sonst unter diesem Namen andreht.



Wer jetzt neugierig geworden ist, kann das Ganze morgen in der gewohnten Schankwirtschaft ausprobieren. Gern auch mit Gin ergänzt. Denn schließlich wollen wir in diesen trüben Novembertagen keinesfalls vergessen, dass laut dem unsterblichen Douglas Adams

85% aller Zivilisationen hätten einen Drink erfunden, der genauso klinge wie "Gin and Tonics" (jynnan tonnyx, gee-N’N-T’N-ix, jinond-o-nicks, chinanto/mnigs, tzjin-anthony-ks ...), jedoch immer ganz anders schmecke, wirke und auch aus ganz anderen Dingen bestehe. Einer sei z.B. nur temperiertes Wasser, ein anderer haue Kühe von Weitem um, u.s.w.