Montag, 28. Juli 2014

Roadrunner

Aus der beliebten Reihe - Wer hätte das gedacht - den alten Gassenblitz in Aktion!

http://youtu.be/TpGb8mjLOyo

Das Ganze hier mit 20 km/h

Radabwege

Der R10 ist ein touristisch vielbeworbener Fernradweg, was witzig ist, weil es ihn eigentlich gar nicht gibt. Es ist eine putzige Aneinanderreihung von Sumpflöchern, Holperpisten und Sandorgien. Wenn man davon mal genug hat, kann immer noch auf die Landstraße gewechselt werden. Chaos, Hybris und Straßenstaub - hier ist genug für alle da.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Sensationeller Schnappschuss

Der schon lange als ausgestorben vermutete Ostsee-Steinpilz in einem Bild mit dem vermutlich besten Hund der Welt. Spektakulär!

Samstag, 19. Juli 2014

Am Nullpunkt

Hier soll es nun beginnen, die große Fahrt gen Osten. Swinemünde-Swinojuscie - so sieht sie aus die Badewanne der Berliner! Ganz respektabel wie ich finde.

Freitag, 18. Juli 2014

Probepackung



Testweise die volle Packung über holprigstes Weddinger Pflaster gejagt. Selbstverständlich ohne den Ewig-Rekonvaleszenten. Allet fein. Kann losgehen. Ich scharre ein wenig mit den Pedalen. Freude auf den Frühzug nach Norden! Mögen die Bahntrolle des Sommerferienarmageddons uns gnädig sein!

Dienstag, 1. Juli 2014

Drei Farben Lunapark

Zumindest das Hinterteil des Lunaparks weist klar die Stoßrichtung für das letzte Achtelfinale aus.


Also dann auf einen knöchrig-staubigen Sieg. 

Vive la Belgique!

Dienstag, 24. Juni 2014

Frisch gelesene Bücher: Die Wand

Ein besonderes Stück der Zivilisationzusammenbruchsliteratur - hier geht es weniger um die Zivilisation und deren Probleme mit ihrem Ende, sondern vielmehr um die Konsequenzen für das Individuum in völliger Losgelöstheit von ihr. Eine moderne Robinsonade mit einem gewaltigen Schuss Zivilisationskritik.



Eine Wand trennt urplötzlich eine Frau von ihrem bisherigen Leben ab. Der folgende Text beschäftigt sich in geduldiger Mühsamkeit mit den Schwierigkeiten der Lebenserhaltung, welche hierauf folgen. Dies mag bisweilen prosaische Züge tragen und doch verfolgt man Entwicklung und Leidensweg der Protagonistin ohne einen Moment gelangweilt zu sein. Interessant, dass dies einer der sten Romane dieses Genres ist, der Tiere ausführlich ins Zentrum des Geschehens rückt.

Die Karriere dieses Romans ist ebenfalls bemerkenswert. Obwohl bereits 1963 veröffentlicht und auch reichlich belobt und bepreist, bekam er erst in den 70ern etwas mehr Aufmerksamkeit als ihn die aufkommende feministische Bewegung für sich entdeckte. Tatsächlich kann dieses Buch in seiner Deutung durchaus mit einer feministischen Brille gelesen werden. Die Interpretationsoffenheit ermöglicht aber glücklicherweise auch andere Lesarten. In meinen Fokus rückte es aber leider erst durch die Popularität welche die Verfilmung verursachte. Dieser muss natürlich jetzt noch geschaut werden.   

Donnerstag, 19. Juni 2014

Es ist wieder an der Zeit...




...allerfeinstes, funkelndes Internet - der beste Stoff auf dem Markt - wartet auf seine gierigen Abnehmer. 

Dienstag, 17. Juni 2014

Frisch gelesene Bücher: Für immer in Honig

Endlich frei - das ist nach diesem 1100-Seiten-Klops die erste Reaktion! Was ein Buch! Was soll man darüber sagen?! Dietmar Dath, ein von mir sträflich und unverständlich spät entdeckte Autor hat mich völlig kalt erwischt.



Ich weiß nicht wie ich dieses Werk einordnen bzw. goutieren soll. Und das ist doch schon mal was. Dieses Buch wirbt damit, sich in folgenden Themengebieten rumzutreiben:

Pädophilie, Hillary Clinton, Wölfe, Molekulargenetik, die NATO, die Schulden der Dritten Welt, süddeutsche Provinznester, Schnee, Nazis, Islamismus, Ehebruch, Berlin, Videokunst, Poststrukturalismus, Messer, haitianische Küche, Fernsehen, moderne Krankheiten, Pinguine, Frankfurt, Wladimir Putin und Ohrstöpsel aus Schaumstoff

Also ich weiß nicht.Zwischenzeitlich war ich gelangweilt, genervt von überbordender Klugscheißerei und angetan von wirklich originellen Gedanken. Und höchstwahrscheinlich wollte der Autor genau diese Reaktionen bei mir erzielen. So klug wie er zu sein scheint, wäre ihm das zweifellos zuzutrauen.

Dienstag, 10. Juni 2014

Schlachtross trifft Betondrachen

Endlich ist es soweit - das anbetungswürdigste Stück dunkler Materie, das ich je die Ehre hatte, besitzen zu dürfen, scharrt ungeduldig mit dem Felgen. Bereit für jede Menge Abenteuer.


Die Tour durch den hitzig-kleinlichen Stadtverkehr war nur ein kleiner Vorgeschmack. Losgelassen auf die endlosen Weiten des Airfields startete es völlig entfesselt durch. Aber dies war ja nun auch erst eine harmlose Leerfahrt. Warten wir mal ab wie es sich mit Sancho vorn und Gepäck hinten fährt... Doch ich bin zuversichtlich!