Freitag, 28. November 2014

Wie alles begann...

Gestern war Wandertag, oder Exkursion wie wir Studenten sagen dürfen. Und wohin exkursierten wir? Natürlich nach Berlin, genauer, ins Deutsche Technikmuseum. Hier zeigte uns Horst Zuse, der Sohn des großen Konrad Zuse, wie alles seinen Anfang nahm. Das digitale Zeitalter begann in einer "guten Stube" in der Wrangelstraße. Hier zimmerte Konrad mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern in mühevoller Kleinarbeit den Z1 zusammen. Den ersten Computer der Welt. Ein wahrlich beeindruckendes Stück Mechanik!

Mittwoch, 26. November 2014

Morgen ist Tonicstag

Ja, man möchte es kaum glauben, aber was dort geheimnisvoll vor sich hin blubbert ist nicht etwa eine neue Honigwodka-Kreation, nein, es handelt sich hierbei um Tonic. Das geht ganz schnell und erstaunlich unkompliziert. Selbstverständlich schmeckt es auch um Welten besser als die überzuckerte Plörre die man uns sonst unter diesem Namen andreht.



Wer jetzt neugierig geworden ist, kann das Ganze morgen in der gewohnten Schankwirtschaft ausprobieren. Gern auch mit Gin ergänzt. Denn schließlich wollen wir in diesen trüben Novembertagen keinesfalls vergessen, dass laut dem unsterblichen Douglas Adams

85% aller Zivilisationen hätten einen Drink erfunden, der genauso klinge wie "Gin and Tonics" (jynnan tonnyx, gee-N’N-T’N-ix, jinond-o-nicks, chinanto/mnigs, tzjin-anthony-ks ...), jedoch immer ganz anders schmecke, wirke und auch aus ganz anderen Dingen bestehe. Einer sei z.B. nur temperiertes Wasser, ein anderer haue Kühe von Weitem um, u.s.w.  

Samstag, 22. November 2014

Karlovy Vary

Nach Nottingham, Riga, Ljubljana, Kolobrzeg u.v.a. nun also die Mutter aller Kurorte. Nett hier. Auf eine gewisse Art. 

12 Quellen sonderbar schmeckende und eine altbekannt süßliche. Wir hatten sie alle. Schön dass sie daraus kein Bier machen.

Auch wenn durch die große Anzahl an Gefolgsleuten des aktuell größten Weltverbrechers der Anschluss an die Krim nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint.


Freitag, 21. November 2014

Überraschungstrip 2014

Eine kleine, aber feine Tradition ist es seit einigen Jahren, dass ich mich mit der Liebsten abwechselnd mit Reisen beschenke. Dieses Mal werde ich überrascht.
Nun, Hbf tief, tschechische Waggons - der Verdacht erhärtet sich. Dieser goldene Moment ist es wert, Regeln über den Haufen zu werfen. Böhmisches Fassbier auf Schienen während des Sashadans. Ist das schön. Wohin mag es nur gehen?

Donnerstag, 20. November 2014

Sehr charmant, H&M

Mütter bleibt die 0 demnach verwehrt?! Bin mir sicher, es lag nur an der fehlenden Etage, dass die Abteilung "alte Säcke" nicht ermöglicht wurde. Und dass die Kinder in eurem Geschäft immer älter werden steht zwar außer Frage, aber 170 ist dann doch ein wenig vermessen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Kann losgehen!

Samstag, 15. November 2014

Komfort kommt fort

Die wohl dämlichste Investition in der gesamten Geschichte der Hundheit.


Mittwoch, 12. November 2014

Novembersonne

Wenn man, ohne einen Ton zu sagen, von der Tempelhofer Fleischersfrau so etwas wortlos kredenzt bekommt, scheint man nicht alles grundfalsch gemacht zu haben.


Dienstag, 11. November 2014

Ferienwohnung vs Mietwohnung

Wir spüren es seit längerem, wir wissen um die Folgen für Kiez und Kosten, wir schauen machtlos und paralysiert dem Wabbeln der Immobilienblase zu. Eigentlich braucht es daher derlei deprimierende Infografiken nicht. Ich bring sie dennoch.

Sonntag, 9. November 2014

Gutburgerliche Küche

Wie kann man das Täteräh des "Was-sind-wir-alle-frei-Geschnatters" am besten begehen? Selbstredend mit einem wirklich guten Burger. Bananen waren ja nie so meins. Doch die in den jeweiligen Hipsterzonen zu exzentrischster Perfektion heranreifende Kunst das Imperialisten-Sandwich in ungeahnte Geschmacksdimensionen emporzuheben, gehört zweifelsohne zu den eher erfreulichen Einheitserfahrungen.

Im Vordergrund der Hauptdarsteller des Abends: "Don Carlos" seines Zeichens ein BBQ-Burger mit Käse und "richtig viel" Fleisch. Zärtlich im Hintergrund frohlockend, die Süßkartoffel-Gespielen!

Daher also: Schiller-Burger. Das Original. Neukölln.

Vielfach gelobt waren hier in vorderster Linie die Süßkartoffel-Pommes. Und dies in der Tat zu Recht. Ich bin kein Freund von süßen Gerichten, dementsprechend bin ich mit jeglichen Produkten aus Süßkartoffeln nie wirklich warm geworden. Doch diese krossen, leicht gesalzenen Dinger - wirklich eine nette Idee. Dann zum Hauptdarsteller - Don Carlos. Der BBQ-Burger war ganz ausgezeichnet. Insbesondere das Brot war von einer Festigkeit wie ich es bei vielen Burgern vermisse. Schließlich wird das Brötchen ja auch in angegliederter Bäckerei selbstgemacht. Auch die anderen Burger (die Ziegenkäsevariante wurde aufgrund zuviel Käse bekrittelt) fanden Anerkennung und viel Hurra.

Ich fasse zusammen. Wie eingangs erwähnt, liegt die Messlatte in diesem kulinarischen Genre sehr hoch. Doch mit Schiller-Burger hat sich zweifellos ein neuer Kandidat um die Krone hervorgetan. Es bleibt weiterhin spannend.